Meine Überzeugung ist, dass konstruktive Zusammenarbeit in Supervision, Beratung und Therapie wirkungsvoller mit Sympathie, „passender“ Chemie, gegenseitigem Respekt und Wertschätzung gelingt. Ein unverbindliches persönliches Kennenlernen und die Thematisierung Ihrer Anliegen ist mir deshalb wichtig.
Mein Verständnis von „systemischer Therapie & Supervision“
In der Regel arbeite ich allein, auf Ihren Wunsch oder bei Bedarf kann ich auch gerne kompetente Kollegen hinzuziehen.
Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich über ein persönliches Kennenlernengespräch.
- Ich suche nach Ressourcen und bereits Gelungenem in der Vergangenheit,
- frage nach der Erkennbarkeit von Erfolgen in der Zukunft,
- würdige gleichzeitig gute und schmerzhafte Erfahrungen,
- stehe für Lösungs- und Ergebnisneutralität.
- Ich betone sowohl „Verändern“ als auch „Bewahren“ als mögliche Ergebnisse.
- Ein „Problem“ (eine Frage, ein Thema, ein Anliegen) sehe ich nicht ausschließlich innerhalb einer Person, sondern vielmehr in einer „herausfordernder Kommunikation“.
- Die Lösung von - oder den besseren Umgang mit Herausforderungen, finden wir unter Berücksichtigung der Lebenskontexte der Beteiligten.
Ausbildung

Berufserfahrung
Katja Giesen

- stationäre und ambulante Jugendhilfe
- Migrations- und Geflüchtetenarbeit
- Sozialpsychiatrie
- Verwaltung, kommunale Jugendhilfe
- Beratungsstelle/ Kinderschutz-Zentrum
- Dozententätigkeiten
- Ehrenamt
Qualitätssicherung
Supervision

Was ist die Systemische Supervision ?
„Systemische Supervision ist eine Beratungsform, die berufliches Denken und Handeln von Supervisanden/ Supervisandinnen begleitet, um hilfreich und förderlich zu sein für den weiteren Prozess der professionellen Arbeit. Sie ist ein fundiertes Verfahren der Beobachtung und Reflexion von Prozessen in Beratung und Therapie. Systemische Supervisorinnen und Supervisoren beziehen sich dabei auf unterschiedliche systemische Theorien.“ (Vgl.: Homepage IF Weinheim 2020)
Die „systemische“ Therapie, Beratung und Supervision hat, in den vergangenen 30 Jahren, aus unterschiedlichen therapeutischen Richtungen Erkenntnissen, Theorien und Methoden zusammengeführt. Sie nutzt bei der Lösungs(er)findung das Kriterium „hilfreich“. Dieses kann der Adressat im Prozess aktiv selbst benennen und wird dazu eingeladen.
Seit 2019 wird die Systemische Therapie (Approbationsausbildung) auch von den Krankenkassen anerkannt und finanziert.
Welche Methoden wir nutzen hängt von meiner fachlichen Expertise, ihrem Anliegen und ihren Wünschen ab. Alle angewandten Methoden erläutere ich Ihnen gerne in Ihrer Struktur und Zielsetzung.
Welche Methoden könnten wir gemeinsam nutzen ?
- Fragen (zirkuläre Fragen, Verschlimmerungs-, Ausnahme-, Paradoxe-, Wunderfragen)
- Metaphern
- Geschichten
- Aufstellungen
- Skulpturen
- weitere Visualisierungen (Moderationskarten, FlipChart, Tafel)
- Black-Box-Methoden
- Arbeit mit Seilen
- Arbeit mit hypnosystemischen Methoden
- Arbeit mit Anteilen
- Videos
- uvm.

AKTUELLES FÜR FACHLEUTE
Kinderschutzforum
Jugendliche Lebenswelten:
Hat der Kinderschutz den Anschluss verloren?
18.-19. September 2025
Fortbildungen & Inhouse Veranstaltungen
Fortbildungen
Zum Rückblick- Schulungen zum Kinderschutz nach § 8a
- Schwierige Elterngespräche führen
- Arbeit mit getrennten Familien
„Beratungsarbeit im Kontext von eskalierenden Elternkonflikten“
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Familienberatung sowie an pädagogische und psychologische Fachkräfte, die mit belasteten Familiensystemen arbeiten.
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Inhalte und Zielsetzung
Im Mittelpunkt steht die inhaltliche und methodische Auseinandersetzung mit der Arbeit mit Familien, in denen Konflikte zwischen den Eltern eskalieren oder Formen psychischer Gewalt sichtbar werden. Die Fortbildung bietet praxisorientierte Impulse für Beratungsprozesse mit Eltern und Kindern sowie Möglichkeiten der Selbstreflexion und Psychohygiene für Fachkräfte.
Thematische Schwerpunkte:
• Dynamiken eskalierender Elternkonflikte und Grenzen zur Kindeswohlgefährdung
• Hochstrittigkeit und psychische Gewalt – fachliche Einordnung und Interventionsstrategien
• Methoden in der Elternberatung: Kommunikation, Haltung, Grenzen, Chancen
• Einbezug von Kindern in die Beratungsarbeit
o Diverse Fragetechniken
o Partizipative Gesprächsformen
o Einzelangebote im Rahmen von Belastungsdiagnostik oder begleiteten Umgängen
• Psychohygiene und Selbstfürsorge für Fachkräfte
o Umgang mit Spiegelungsphänomenen, Belastung und Ohnmachtsgefühlen
o Fokus auf Ressourcen, Gelingendes und professionelle Abgrenzung
Die Teilnehmenden erhalten Raum zur Reflexion eigener Fallbeispiele und zur Entwicklung praxisnaher Strategien für den Umgang mit strittigen Familiensystemen.
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Rahmendaten
Dauer:
2 Tage
• Donnerstag: 10:00 – 18:00 Uhr
• Freitag: 09:00 – 16:00 Uhr
Empfohlene Teilnehmendenzahl:
bis ca. 20 Personen
Methodik:
Fachliche Inputs, Gruppenarbeit, Fallarbeit, kollegiale Reflexion und erfahrungsorientierte Übungen
Individuell
RÜCKBLICKE
Rückblick Fachkongress
Rückblick zum Fachkongress der Kinderschutz-Zentren zu den Herausforderungen eines inklusiven Kinderschutzes
Rückblick Gespräch
Gespräch zum Thema "Krisen und Krieg – Wie erkläre ich das meinem Kind ?"
Rückblick Fachkongress
Rückblick zum hybriden Fachkongress
Hochstrittigkeit und die Herausforderungen des Kinderschutzes


